In der Früh wird Rosa von ihrem Papa zum Schulbus nach Schwand gefahren. Auf dem Weg um den See entstand dieser Schnappschuss ganz am Morgen. Unser Nachbar hat die schöne Bergwiese gemäht und von dem noch nicht ganz fertig getrockneten Heu geht ein herrlicher Duft aus.

 



Im Sommer: An Sonnentagen erwärmt sich der Freibergsee rasch und er kann im Juli und August bis zu 25 Grad erreichen. Ich kann mich sogar an Jahre erinnern da kamen schon Anfang Mai die ersten Badegäste an den See und sind weit hinausgeschwommen. Wir haben ein besonders mildes Klima am See, und nicht so krasse Temperaturen wie unten im Dorf. Im Winter ist es milder, obwohl wir 150 Meter höher liegen als Oberstdorf. Aber auch im Sommer bei großer Hitze kommen oft Gäste aus Oberstdorf zurück und genießen die wohltuende Kühle am See. Sie berichten und stöhnen über die sich anstauende Hitze in den engen Gassen und Straßen unten im Dorf. In den Sommermonaten bis in den Herbst hinein gibt es für uns immer allerhand zu tun. Da bleibt meist keine Zeit Fotos zu machen und obwohl der See so nah vor unserer Nase liegt, können wir ganz selten hinein hüpfen. Dafür ist es aber eine ganz besondere Freude nach einem harten Arbeitstag sich im herrlichen Freibergseewasser erfrischen zu dürfen. Es lohnt sich wirklich!! Natürlich gibt es (bei uns im Sommer) auch Regentage, aber wenn man sich aufmacht und eine Runde um den See läuft, dabei übrigens den Regensalamander sowie manchmal auch den Alpensalamander treffen kann, vergisst man schnell das schlechte Wetter. Man ist oft ganz alleine mit sich und der schönen Natur und kommt erholter und entspannter nach Hause, als an einem heißen und schwülen Schönwettertag, an dem sich bis zu 800 Badegäste unten am See tummeln können.




Im Sommer werden die Bergwiesen, die sehr kräuterhaltig sind, nur einmal gemäht. Es ist eine harte körperliche Arbeit. Man muss fast alles von Hand machen.

 


Auf der Schwarzweißaufnahme sieht man, dass sich auch schon früher die Badegäste am Freibergsee tummelten. Man kann die alte Skiflugschanze erkennen, die ganz aus Holzbalken gebaut war. Das Dreimetersprungbrett und die Holzliegefläche bestehen übrigens heute noch ganz ähnlich wie damals.